So oder so ähnlich könnte man das vielleicht sehen.
Nach langer, langer Pause überkommt mich nämlich wieder die Lust hier wieder regelmäßiger etwas zu verfassen und vom Stapel zu lassen.
Kann sein, dass es an der anstehenden dunklen Jahreszeit liegt oder einfach nur, dass ich mal wieder bissl in die weite Welt rufen möchte.
Nun ja, vielleicht auch nur, um manchmal ein paar Gedanken hier darnieder zu bringen, die sich sonst gänzlich auflösen würden.
Und manchmal auch nur um Momente festzuhalten.
Denn da waren es plötzlich 23 Wochen...
Freitag, 4. November 2011
Samstag, 5. Juni 2010
Wenn man das vermisst, was man hatte, sollte man wohl nach vorne blicken
So oder so ähnlich könnte man das wohl motivationstechnisch formulieren.
Oder was die Selbstentwicklung betrifft.
Vielleicht auch den Rest, damit man Filme wie "Die Beschissenheit der Dinge" verkraftet.
Egal, abgeglitten, im übertragenen Sinne, also nicht mehr auf der geplanten Bahn.
Nun denn, hier der Punkt: Freitage sollen gute Tage sein, Ende der Woche, Übergangstag, Start von einem glorreichen Wochenende.
Meist werden diese Tage in Gemeinschaft verbracht, also wäre schon wünschenswert.
Nun komme ich also heute um 21Uhr nach Hause, nach einer längeren Postzustellung (was ein plötzliches Cabrio als Mietwagen doch für Erinnerungsstörungen auslöst) und zwei Stunden, die man auch anders hätte gestalten können, also Punkt ist, ich bin um 21Uhr in der Wohnung - und bleibe dort!
Das kann mal schön sein, mal wünschenswert, ruhiger Abend und so, aber nee, ist nicht mein Ding. Vor allem wollte ich was machen. Leute gefragt wegen Konzert, aber ist wirklich wie Perlen vor die Säue, ohne die Menschen oder die Tiere zu beleidigen, nur des Sprichwortes wegen. Großes Couchsurfing-Grilltreffen im nahegelegenen Alaunpark, aber wie es schon in manch US-Serie heißt: "Ein Wingman wäre schön gewesen."
Und was es da noch gab - Limited Jazz Poetry Slam, Pubgig, Privatparty, Hafenfest, etc.,pp.
Ist eben Dresden, die Möglichkeiten wären da, aber anscheinend hat das Personal nachgelassen. Früher hätte das sogar Leute gefreut, wenn ich "mal" daheim gewesen wäre, aber jetzt interessiert es nicht mal mehr jemanden.
Okay, vielleicht im Nachhinein doch, dann bin ich morgen topfit, aber ist mir eigentlich sch...egal. Bin eigentlich nicht der Überzeugung, dass ich erst anfange zu leben, wenn ich in Rente gehe. Bin fürs hier und jetzt. Aber das scheint nicht mehr so angesagt zu sein.
Daher halte ich es mit Friedrich August III.:
"Macht Euch Euren Dregg alleene!"
Oder was die Selbstentwicklung betrifft.
Vielleicht auch den Rest, damit man Filme wie "Die Beschissenheit der Dinge" verkraftet.
Egal, abgeglitten, im übertragenen Sinne, also nicht mehr auf der geplanten Bahn.
Nun denn, hier der Punkt: Freitage sollen gute Tage sein, Ende der Woche, Übergangstag, Start von einem glorreichen Wochenende.
Meist werden diese Tage in Gemeinschaft verbracht, also wäre schon wünschenswert.
Nun komme ich also heute um 21Uhr nach Hause, nach einer längeren Postzustellung (was ein plötzliches Cabrio als Mietwagen doch für Erinnerungsstörungen auslöst) und zwei Stunden, die man auch anders hätte gestalten können, also Punkt ist, ich bin um 21Uhr in der Wohnung - und bleibe dort!
Das kann mal schön sein, mal wünschenswert, ruhiger Abend und so, aber nee, ist nicht mein Ding. Vor allem wollte ich was machen. Leute gefragt wegen Konzert, aber ist wirklich wie Perlen vor die Säue, ohne die Menschen oder die Tiere zu beleidigen, nur des Sprichwortes wegen. Großes Couchsurfing-Grilltreffen im nahegelegenen Alaunpark, aber wie es schon in manch US-Serie heißt: "Ein Wingman wäre schön gewesen."
Und was es da noch gab - Limited Jazz Poetry Slam, Pubgig, Privatparty, Hafenfest, etc.,pp.
Ist eben Dresden, die Möglichkeiten wären da, aber anscheinend hat das Personal nachgelassen. Früher hätte das sogar Leute gefreut, wenn ich "mal" daheim gewesen wäre, aber jetzt interessiert es nicht mal mehr jemanden.
Okay, vielleicht im Nachhinein doch, dann bin ich morgen topfit, aber ist mir eigentlich sch...egal. Bin eigentlich nicht der Überzeugung, dass ich erst anfange zu leben, wenn ich in Rente gehe. Bin fürs hier und jetzt. Aber das scheint nicht mehr so angesagt zu sein.
Daher halte ich es mit Friedrich August III.:
"Macht Euch Euren Dregg alleene!"
Mittwoch, 10. März 2010
Musik, Mugge, Krach, und das möglichst LIVE
Bin nun bekanntermaßen nicht so der musikalische Typ - zumindest was den aktiven Part angeht. Mir wird abgesprochen, dass ich singen kann, obwohl ich das gelegentlich gern mache. Dann hab ich in meinem Zimmer zwar sogar zwei Gitarren, aber irgendwie will die mein Schweinehund nicht so richtig auspacken. Mein einziges Instrument sind also meine Hände und selbst bei denen wird wegen Missfallen des Lautstärkepegels mir gelegentlich die Benutzung untersagt. Dem sei nur entgegengestellt, dass ich letztes Jahr noch kurz vorm Ende mit meinen Händen mir zwei CDs verdient habe. Der Band "AndiOliPhilipp" war mein markantes Klatschen während ihres Konzerts aufgefallen und die meinten dann eben, das wäre angemessen. Gibt sogar nen Bericht zu dem Gig .
Aber zurück zum Thema. Kann nicht singen und kein Instrument spielen. Also bleibt nur das Können anderer.
Dies wurde im neuen Jahr durch verschiedene Konzertbesuche schon ordentlich anerkannt.
Aus der Erinnerung:
Also bestimmt mindestens zwei Konzerte im TirNaNog (30.01. und 19.02. - Soulseekers und Tom Kay & The Young Freaks), Pubmusik in der Heimat (05.02. - Edgar & Marie), The Cinematics im Beatpol am 28.02., dann Swim in der Feuerwache Loschwitz am 5.3. und mal wieder die Jazzfanatics in der Scheune am 8.3.
Somit sind die Konzerte für die Monate Januar, Februar und März eigentlich gut abgedeckt. Aber wer viel geht, der viel sieht.
Daher fielen mir für die nächsten Tage drei weitere Konzerte ins Auge:
Freitag in der Scheune:
12.03. // 21:00 Uhr // Konzert // AK: 10 € VVK: 8 €
ANGELIKA EXPRESS + NACHLADER + PHONOBOY
Montag im Beatpol:
! SPECIAL SHOW !
Tickets kosten 5 Euro und sind ausschließlich an der Abendkasse erhältlich.
PORTMANTEAU (D)
www.portmanteau.net
www.myspace.com/portmanteaumusic
Und gleich Donnerstag:
! SPECIAL SHOW !
Tickets kosten 5 Euro und sind ausschließlich an der Abendkasse erhältlich.
KAKKMADDAFAKKA (N)
www.myspace.com/kakkmaddafakka
Naja, Freitag ist auch Gymmixx.
Ob da wohl noch was wird??
Aber zurück zum Thema. Kann nicht singen und kein Instrument spielen. Also bleibt nur das Können anderer.
Dies wurde im neuen Jahr durch verschiedene Konzertbesuche schon ordentlich anerkannt.
Aus der Erinnerung:
Also bestimmt mindestens zwei Konzerte im TirNaNog (30.01. und 19.02. - Soulseekers und Tom Kay & The Young Freaks), Pubmusik in der Heimat (05.02. - Edgar & Marie), The Cinematics im Beatpol am 28.02., dann Swim in der Feuerwache Loschwitz am 5.3. und mal wieder die Jazzfanatics in der Scheune am 8.3.
Somit sind die Konzerte für die Monate Januar, Februar und März eigentlich gut abgedeckt. Aber wer viel geht, der viel sieht.
Daher fielen mir für die nächsten Tage drei weitere Konzerte ins Auge:
Freitag in der Scheune:
12.03. // 21:00 Uhr // Konzert // AK: 10 € VVK: 8 €
ANGELIKA EXPRESS + NACHLADER + PHONOBOY
Montag im Beatpol:
! SPECIAL SHOW !
Tickets kosten 5 Euro und sind ausschließlich an der Abendkasse erhältlich.
PORTMANTEAU (D)
www.portmanteau.net
www.myspace.com/portmanteaumusic
Und gleich Donnerstag:
! SPECIAL SHOW !
Tickets kosten 5 Euro und sind ausschließlich an der Abendkasse erhältlich.
KAKKMADDAFAKKA (N)
www.myspace.com/kakkmaddafakka
Naja, Freitag ist auch Gymmixx.
Ob da wohl noch was wird??
Dienstag, 9. März 2010
Inspiration
So, jetzt ist das neue Jahr schon wieder so nen bissl älter als noch vor ein paar Wochen und irgendwie kann ich mich nicht so richtig dran erinnern, was ich mir so am 01.01. vorgenommen habe.
Daher habe ich mir mal eine "50 things to do in 2010"-Liste von einem Freund (Alan) zu Hilfe genommen.
Also, da wäre:
1. Make a charitable contribution
done, a lot. tutoring, coaching volleyball, buying stuff from little geniuses at the "young explorers convention", ....
2. Eat 5 new, strange and unusual foods
on to that, made "cabbage pasta"
3. Go camping
probably later this year :)
4. Go to the dentist
my dentist's secretary is teasing me, first April, 9, then first, now back to old day just an hour later...
5. Exercise daily
Do the steps in Germany in general count?? volleyball twice a week + extra stuff. still have to fix my bike after the winter. and did a body-combat class with Washi yesterday.
6. Get in touch with old friends
can help u with that :)
7. Invest in stocks and shares
don't sure about that - shall ask my financial manager Uwe. He's probably suggesting alcohol - more percentages
8. Go to 12 gigs (1 per month)
I'm well on to that one - already done till April or May, but probably you should do one each and every month
9. Take more photos
bought a camera - should help
10. Improve my German
sometimes reading a German book instead of an English one, so check
11. Host a party
u know me - check
12. Go fishing/cook what I catch
on the agenda - really!
13. Cook 12 dishes I have never tried before (1 per month)
Tried in like taste or tried cooking? Some of my soups are not bad :)
14. Learn how to pull a pint
Knew that already - do I have to find a new one? However, always learning new stuff@Bierstube
15. Learn 12 magic tricks (1 per month)
late on that one
16. Play a gig
could support u with my hands...
17. Visit friends in Germany
err, do trips in Dresden count?
18. Get a tattoo
nae, maybe a haircut?
19. Sell stuff on ebay
we still have 9 months left
20. Learn two songs on the keyboard
puu, you're raising the bar here
21. Learn how to use Photoshop
could be fun
22. Buy home recording equipment
got a new monitor - almost the same, isn't it?
23. Get a PS3
maybe an mp3 player
24. Go 2 weeks without TV/Internet
When I do TV (what I do in general since I don't have and want a TV set), I can cancel Internet, right?
25. Bury a Time Capsule
Great idea, but where?
Gutzkow Club??
26. Plant a tree
Should talk about that with my father...
27. Buy lunch for a homeless person
keeping some loose change for that
28. Have a barbeque
Easy, I'm German :)
29. Throw a dart onto a map of Scotland and go on a road trip there
okay, can I do that online?
30. Donate blood
check
31. Put out a fire by peeing on it
check for last year. may also be accomplished this year
32. Read a new book each month
http://www.librarything.com/home/dasmensch
Do u want suggestions??
33. Learn some MJ dance moves!
err, my knee??!!
34. Learn a martial art
I know Washi ;)
35. Improve my Spanish
Try this
http://www.dailylit.com/books/berlitz-dailylit-spanish-lessons?source=bigbook
I'm collecting the mails at the moment
36. Take the Volvic 14 day challenge
Tell me about it! Need more explanation
37. Play a game of chess
Can be done. Suppose I still know the rules
38. Learn how to do ‘round the world’ with a football
see 36
39. Sleep early/rise early
That would change my personality...
40. Meet a famous person
kind of accomplished - was in the same little room for a discussion with Grand Corps Malade (http://www.youtube.com/watch?v=Arxu4C3BRrg&feature=related)
41. Learn a fingerstyle song on the guitar
Have to do some dedusting first...
42. Learn more sing-along songs
Maybe will change this to "Learn how to sing"
43. Swear less
One of my biggest problems...
44. Shave off my hair
Very tempting
45. Get my name/photo in the paper
What shall be the general tone? Positive or negative??
46. Party in Coco Bongo
Local bar??
47. Learn some money origami
Again - what the f***
48. Go on a family boy’s night out
Went to a pub concert with my dad at O'leander. What use is a sister for that one?
49. Start documenting all the daft one liners my mum and her sisters come out with
May do that for myself :D
50. Record a demo with my band
Can I still call you "my band"??
Kurze, intensive, persönliche Analyse ergibt also:
Erledigt: 1, 6, 10, 11, 14, 17, 24, 30, 40, 43, 48 (22%)
bald: 4, 28, 37, 44, 45 (10%)
dran: 2, 5, 8, 9, 32, 35 (12%)
möglich: 3, 12, 13, 15, 19, 20, 21, 25, 26, 27, 29, 31, 33, 34, 41, 42 (32%)
schwer: 7, 16, 18, 22, 23, 39, 49, 50 (16%)
????: 36, 38, 46, 47 (8%)
Sieht doch okay aus?!
Daher habe ich mir mal eine "50 things to do in 2010"-Liste von einem Freund (Alan) zu Hilfe genommen.
Also, da wäre:
1. Make a charitable contribution
done, a lot. tutoring, coaching volleyball, buying stuff from little geniuses at the "young explorers convention", ....
2. Eat 5 new, strange and unusual foods
on to that, made "cabbage pasta"
3. Go camping
probably later this year :)
4. Go to the dentist
my dentist's secretary is teasing me, first April, 9, then first, now back to old day just an hour later...
5. Exercise daily
Do the steps in Germany in general count?? volleyball twice a week + extra stuff. still have to fix my bike after the winter. and did a body-combat class with Washi yesterday.
6. Get in touch with old friends
can help u with that :)
7. Invest in stocks and shares
don't sure about that - shall ask my financial manager Uwe. He's probably suggesting alcohol - more percentages
8. Go to 12 gigs (1 per month)
I'm well on to that one - already done till April or May, but probably you should do one each and every month
9. Take more photos
bought a camera - should help
10. Improve my German
sometimes reading a German book instead of an English one, so check
11. Host a party
u know me - check
12. Go fishing/cook what I catch
on the agenda - really!
13. Cook 12 dishes I have never tried before (1 per month)
Tried in like taste or tried cooking? Some of my soups are not bad :)
14. Learn how to pull a pint
Knew that already - do I have to find a new one? However, always learning new stuff@Bierstube
15. Learn 12 magic tricks (1 per month)
late on that one
16. Play a gig
could support u with my hands...
17. Visit friends in Germany
err, do trips in Dresden count?
18. Get a tattoo
nae, maybe a haircut?
19. Sell stuff on ebay
we still have 9 months left
20. Learn two songs on the keyboard
puu, you're raising the bar here
21. Learn how to use Photoshop
could be fun
22. Buy home recording equipment
got a new monitor - almost the same, isn't it?
23. Get a PS3
maybe an mp3 player
24. Go 2 weeks without TV/Internet
When I do TV (what I do in general since I don't have and want a TV set), I can cancel Internet, right?
25. Bury a Time Capsule
Great idea, but where?
Gutzkow Club??
26. Plant a tree
Should talk about that with my father...
27. Buy lunch for a homeless person
keeping some loose change for that
28. Have a barbeque
Easy, I'm German :)
29. Throw a dart onto a map of Scotland and go on a road trip there
okay, can I do that online?
30. Donate blood
check
31. Put out a fire by peeing on it
check for last year. may also be accomplished this year
32. Read a new book each month
http://www.librarything.com/home/dasmensch
Do u want suggestions??
33. Learn some MJ dance moves!
err, my knee??!!
34. Learn a martial art
I know Washi ;)
35. Improve my Spanish
Try this
http://www.dailylit.com/books/berlitz-dailylit-spanish-lessons?source=bigbook
I'm collecting the mails at the moment
36. Take the Volvic 14 day challenge
Tell me about it! Need more explanation
37. Play a game of chess
Can be done. Suppose I still know the rules
38. Learn how to do ‘round the world’ with a football
see 36
39. Sleep early/rise early
That would change my personality...
40. Meet a famous person
kind of accomplished - was in the same little room for a discussion with Grand Corps Malade (http://www.youtube.com/watch?v=Arxu4C3BRrg&feature=related)
41. Learn a fingerstyle song on the guitar
Have to do some dedusting first...
42. Learn more sing-along songs
Maybe will change this to "Learn how to sing"
43. Swear less
One of my biggest problems...
44. Shave off my hair
Very tempting
45. Get my name/photo in the paper
What shall be the general tone? Positive or negative??
46. Party in Coco Bongo
Local bar??
47. Learn some money origami
Again - what the f***
48. Go on a family boy’s night out
Went to a pub concert with my dad at O'leander. What use is a sister for that one?
49. Start documenting all the daft one liners my mum and her sisters come out with
May do that for myself :D
50. Record a demo with my band
Can I still call you "my band"??
Kurze, intensive, persönliche Analyse ergibt also:
Erledigt: 1, 6, 10, 11, 14, 17, 24, 30, 40, 43, 48 (22%)
bald: 4, 28, 37, 44, 45 (10%)
dran: 2, 5, 8, 9, 32, 35 (12%)
möglich: 3, 12, 13, 15, 19, 20, 21, 25, 26, 27, 29, 31, 33, 34, 41, 42 (32%)
schwer: 7, 16, 18, 22, 23, 39, 49, 50 (16%)
????: 36, 38, 46, 47 (8%)
Sieht doch okay aus?!
Dienstag, 23. Februar 2010
Warten
Die Überschrift ist Programm, denn sicher warten doch eins, zwei Leute auf die nächsten Worte von mir (so eine hohe Meinung habe ich dann mal von diesem Blog)und ich warte immer noch auf den Lottogewinn oder Pläne für die Zukunft.
Aber okay, dafür war die letzte Zeit sehr schön.
Freitag konnte ich mit vielen lieben Leuten verbringen und wir haben im Tir Na Nog auch nett beisammen gesessen. Und wenn man so schön zusammen ist, dann gönnt man sich ein Gläschen. Als der Großteil der Runde dann ging und auch die monetäre Beteiligung hinterlassen hatte, machten wir erste Zwischenrechnung. --107,80€-- da kamen gutschlechte Erinnerungen aus der Vergangenheit hoch :P
Aber alles wurde gut überstanden, auch das Training am Samstag und überhaupt macht es mit unserer Volleyballmannschaft und befreundeten Fischen und Teams im Moment sehr viel Spaß.
So haben wir zumindest auch am 13.Februar ein wenig soziales Engagement gezeigt und uns an der Menschenkette beteiligt.
Achja, Franzi hat sich an dem vorigen Eintrag probiert, sogar schon vor meinem Geburtstag und auch äußerst erfolgreich. Und dann hab ich trotzdem noch ein Geschenk bekommen :D Danke dafür!
So, nun die neue Woche, langsam muss ich mir die Termine wieder im Kopf merken, weil mein Schreibtischkalender abgelaufen ist.
Warte ich nun auf den Neuen :)
In diesem Sinne auch der folgende Text, denn Warten heißt auch die Zeit genießen:
Vom Wert des Wartens
Es war einmal ein junger Bauer, der wollte seine Liebste treffen. Er war ein ungeduldiger Geselle und viel zu früh gekommen. Und verstand sich schlecht auf's Warten. Er sah nicht den Sonnenschein, nicht den Frühling und die Pracht der Blumen. Ungeduldig warf er sich unter einen Baum und haderte mit sich und der Welt. Da stand plötzlich ein graues Männlein vor ihm und sagte: "Ich weiß, wo dich der Schuh drückt.
Nimm diesen Knopf und nähe ihn an dein Wams. Und wenn du auf etwas wartest und dir die Zeit zu langsam geht, dann brauchst du nur den Knopf nach rechts zu drehen, und du springst über die Zeit hinweg bis dahin, wo du willst."
Er nahm den Zauberknopf und drehte, und schon stand die Liebste vor ihm und lachte ihn an. Er drehte abermals, und saß mit ihr beim Hochzeitsschmaus. Da sah er seiner jungen Frau in die Augen: "Wenn wir doch schon allein wären..."
"Wenn unser neues Haus fertig wäre..." Und er drehte immer wieder. "Jetzt fehlen uns noch die Kinder..." und drehte schnell an dem Knopf. Dann kam ihm Neues in den Sinn und er konnte es nicht erwarten.
Und drehte, drehte, dass das Leben an ihm vorbei sprang, und ehe er sich's versah, war er ein alter Mann und lag auf dem Sterbebett. Und merkte, dass er schlecht gewirtschaftet hatte.
Nun, da sein Leben verrauscht war, erkannte er, dass auch das Warten des Lebens wert ist. Und er wünschte sich die Zeit zurück.
Heinrich Spoerl, deutscher Schriftsteller 1887 – 1955
PS:
Hätte er nicht einfach nach links drehen können?
Aber okay, dafür war die letzte Zeit sehr schön.
Freitag konnte ich mit vielen lieben Leuten verbringen und wir haben im Tir Na Nog auch nett beisammen gesessen. Und wenn man so schön zusammen ist, dann gönnt man sich ein Gläschen. Als der Großteil der Runde dann ging und auch die monetäre Beteiligung hinterlassen hatte, machten wir erste Zwischenrechnung. --107,80€-- da kamen gutschlechte Erinnerungen aus der Vergangenheit hoch :P
Aber alles wurde gut überstanden, auch das Training am Samstag und überhaupt macht es mit unserer Volleyballmannschaft und befreundeten Fischen und Teams im Moment sehr viel Spaß.
So haben wir zumindest auch am 13.Februar ein wenig soziales Engagement gezeigt und uns an der Menschenkette beteiligt.
Achja, Franzi hat sich an dem vorigen Eintrag probiert, sogar schon vor meinem Geburtstag und auch äußerst erfolgreich. Und dann hab ich trotzdem noch ein Geschenk bekommen :D Danke dafür!
So, nun die neue Woche, langsam muss ich mir die Termine wieder im Kopf merken, weil mein Schreibtischkalender abgelaufen ist.
Warte ich nun auf den Neuen :)
In diesem Sinne auch der folgende Text, denn Warten heißt auch die Zeit genießen:
Vom Wert des Wartens
Es war einmal ein junger Bauer, der wollte seine Liebste treffen. Er war ein ungeduldiger Geselle und viel zu früh gekommen. Und verstand sich schlecht auf's Warten. Er sah nicht den Sonnenschein, nicht den Frühling und die Pracht der Blumen. Ungeduldig warf er sich unter einen Baum und haderte mit sich und der Welt. Da stand plötzlich ein graues Männlein vor ihm und sagte: "Ich weiß, wo dich der Schuh drückt.
Nimm diesen Knopf und nähe ihn an dein Wams. Und wenn du auf etwas wartest und dir die Zeit zu langsam geht, dann brauchst du nur den Knopf nach rechts zu drehen, und du springst über die Zeit hinweg bis dahin, wo du willst."
Er nahm den Zauberknopf und drehte, und schon stand die Liebste vor ihm und lachte ihn an. Er drehte abermals, und saß mit ihr beim Hochzeitsschmaus. Da sah er seiner jungen Frau in die Augen: "Wenn wir doch schon allein wären..."
"Wenn unser neues Haus fertig wäre..." Und er drehte immer wieder. "Jetzt fehlen uns noch die Kinder..." und drehte schnell an dem Knopf. Dann kam ihm Neues in den Sinn und er konnte es nicht erwarten.
Und drehte, drehte, dass das Leben an ihm vorbei sprang, und ehe er sich's versah, war er ein alter Mann und lag auf dem Sterbebett. Und merkte, dass er schlecht gewirtschaftet hatte.
Nun, da sein Leben verrauscht war, erkannte er, dass auch das Warten des Lebens wert ist. Und er wünschte sich die Zeit zurück.
Heinrich Spoerl, deutscher Schriftsteller 1887 – 1955
PS:
Hätte er nicht einfach nach links drehen können?
Samstag, 30. Januar 2010
Kleine Wette
Hab da in einer Vokabelmail folgenden Text erhalten:
Panjandrum was coined by Samuel Foote (1720-1777) in a piece of nonsense writing:
So she went into the garden to cut a cabbage-leaf to make an apple-pie; and at the same time a great she-bear, coming up the street, pops its head into the shop. "What! No soap?" So he died, and she very imprudently married the barber: and there were present the Picninnies, and the Joblillies, and the Garyulies, and the grand Panjandrum himself, with the little round button at top, and they all fell to playing the game of catch-as-catch-can till the gunpowder ran out at the heels of their boots.
It was composed on the spot to challenge actor Charles Macklin's claim that he could memorize anything. Macklin is said to have refused to repeat a word of it.
Wer mir das am 19.2. vorträgt, braucht mir kein Geschenk machen, denn dann hat er mir schon eins gemacht. :)
Panjandrum was coined by Samuel Foote (1720-1777) in a piece of nonsense writing:
So she went into the garden to cut a cabbage-leaf to make an apple-pie; and at the same time a great she-bear, coming up the street, pops its head into the shop. "What! No soap?" So he died, and she very imprudently married the barber: and there were present the Picninnies, and the Joblillies, and the Garyulies, and the grand Panjandrum himself, with the little round button at top, and they all fell to playing the game of catch-as-catch-can till the gunpowder ran out at the heels of their boots.
It was composed on the spot to challenge actor Charles Macklin's claim that he could memorize anything. Macklin is said to have refused to repeat a word of it.
Wer mir das am 19.2. vorträgt, braucht mir kein Geschenk machen, denn dann hat er mir schon eins gemacht. :)
Début
Bonsoir,ca va?Je retournai de Berlin aujourd'hui. Je participai à semaine franco-allemande. Je ne parle pas français, je simplement construis! Cela suffit! À la prochaine.
Dann vielleicht schon mehr, denn die Woche hat mir wieder Lust auf Französisch lernen gemacht und irgendwann muss ich in die ganzen Wörter mal bisschen Grammatik reinkriegen.
Und was Gott mir für ein Zeichen mit der Kofferraumklappe auf dem Kopf geben wollte, muss man mir auch mal erst noch erklären...
Das Blut war zumindest rot, also nix mit versteckter Adel oder so.
Dann vielleicht schon mehr, denn die Woche hat mir wieder Lust auf Französisch lernen gemacht und irgendwann muss ich in die ganzen Wörter mal bisschen Grammatik reinkriegen.
Und was Gott mir für ein Zeichen mit der Kofferraumklappe auf dem Kopf geben wollte, muss man mir auch mal erst noch erklären...
Das Blut war zumindest rot, also nix mit versteckter Adel oder so.
Montag, 21. Dezember 2009
Comeback??
Mhh, vielleicht geht's im neuen Jahr wieder los?
Ein bisschen Lust ist wieder da, aber rollen wir den Stein mal noch ein paar Tage den Berg hinauf und schauen, ob wir bis oben kommen, oder, Herr Sisyphos??
Ein bisschen Lust ist wieder da, aber rollen wir den Stein mal noch ein paar Tage den Berg hinauf und schauen, ob wir bis oben kommen, oder, Herr Sisyphos??
Samstag, 26. September 2009
Donnerstag, 17. September 2009
Komische Stimmung für Anfänger
Irgendwie macht sich gerade die Melancholie im Lande breit.
Der Sommer zieht sich zurück, die Menschen auch in ihre Nester und schon schaut man wieder allein aus dem Fenster.
Dann hört man noch ein bisschen Tom Liwa dazu und schon ist die Stimmung runter vom Berg.
Wenn du dann noch mit paar kommutativen Halbgruppen quatscht, die auch abelsch sind, zusätzlich auch noch eine binäre Operation haben (ist ja Voraussetzung), um so injektiv zu sein und die dir dann erklären, weil sie eben eine kommutative Halbgruppe mit Kürzung sind, könnt ich sie in eine abelsche Gruppe einbetten, dann denk ich mir auch, es war Zeit für ein Mittagsschläfchen. Wurde dann unsanft von dem Satz geweckt, dass die ganzen Zahlen zusammen mit der Addition UND der Multiplikation, nein, kein Chaos anstellen, sondern einen kommutativen Ring mit Einselement bilden. Da sag ich nur, diese Verschwörer, einfach so nen Ring zu bilden.
Wie schön wäre es doch jetzt einfach bisschen was Englisches zu Lesen und das dann Lernen zu nennen...
A preacher was walking down the street when he came upon a group of
boys, all between 10 and 12 years of age. The group surrounded a dog.
Concerned that the boys were hurting the dog, he went over and asked,
"What are you doing to that dog?"
One of the boys replied, "He's just an old neighbourhood dog. He
doesn't have an owner. We all want him, but only one of us can take him
home. So we've decided that whoever can tell the biggest fib will get to
keep the dog."
The reverend was shocked. "You boys shouldn't be having a contest to
see who can tell the biggest fib!" he exclaimed. "Don't you boys know
that's a sin? When I was your age, I never fibbed!"
There was dead silence for about a minute. Just as the preacher thought
the boys understood the virtues of telling the truth, the smallest boy
gave a deep sigh and said:
"All right, give him the dog."
In diesem Sinne,
bis denne Antenne
Der Sommer zieht sich zurück, die Menschen auch in ihre Nester und schon schaut man wieder allein aus dem Fenster.
Dann hört man noch ein bisschen Tom Liwa dazu und schon ist die Stimmung runter vom Berg.
Wenn du dann noch mit paar kommutativen Halbgruppen quatscht, die auch abelsch sind, zusätzlich auch noch eine binäre Operation haben (ist ja Voraussetzung), um so injektiv zu sein und die dir dann erklären, weil sie eben eine kommutative Halbgruppe mit Kürzung sind, könnt ich sie in eine abelsche Gruppe einbetten, dann denk ich mir auch, es war Zeit für ein Mittagsschläfchen. Wurde dann unsanft von dem Satz geweckt, dass die ganzen Zahlen zusammen mit der Addition UND der Multiplikation, nein, kein Chaos anstellen, sondern einen kommutativen Ring mit Einselement bilden. Da sag ich nur, diese Verschwörer, einfach so nen Ring zu bilden.
Wie schön wäre es doch jetzt einfach bisschen was Englisches zu Lesen und das dann Lernen zu nennen...
A preacher was walking down the street when he came upon a group of
boys, all between 10 and 12 years of age. The group surrounded a dog.
Concerned that the boys were hurting the dog, he went over and asked,
"What are you doing to that dog?"
One of the boys replied, "He's just an old neighbourhood dog. He
doesn't have an owner. We all want him, but only one of us can take him
home. So we've decided that whoever can tell the biggest fib will get to
keep the dog."
The reverend was shocked. "You boys shouldn't be having a contest to
see who can tell the biggest fib!" he exclaimed. "Don't you boys know
that's a sin? When I was your age, I never fibbed!"
There was dead silence for about a minute. Just as the preacher thought
the boys understood the virtues of telling the truth, the smallest boy
gave a deep sigh and said:
"All right, give him the dog."
In diesem Sinne,
bis denne Antenne
Mittwoch, 9. September 2009
Schweinegrippe und 1Uhr-Grenze
Mensch, die Schweinegrippe. Was hat man nicht alles darüber gehört.
Soll ja ganz gefährlich sein. Meinen die einen.
Alles nur reine Panikmache der Pharmaindustrie, damit die einen ordentlich Schnitt beim Medikamenteverkauf machen.
Unsere Regierung lässt für die eine Hälfte der Bevölkerung die Kassen zahlen, hat aber keine Ahnung, wie dann die Finanzierung für den Rest geregelt ist.
Meiner Meinung nach einfach einen Apfel mehr essen und versuchen, die eigenen Abwehrkräfte zu stärken. Hab ich heute gemacht, bin Rad gefahren, hatte Gurke, Paprika, Apfel, Molkedrink und Spezialsalat bei Claudi.
Hände habe ich auch ganz oft gewaschen, das soll auch schon helfen.
Schon lustig, was für Probleme sich ergeben. Wie soll man nun die Leute richtig begrüßen? Habe schon von Ämtern gelesen, die werben: "Wir geben Ihnen nicht die Hand, aber wir schenken Ihnen ein Lächeln."
Und auch die NY-Times hat sich hier mit der ganzen Problematik beschäftigt. Ist es unhöflich, eine angebotene Hand abzulehnen und sollten wir uns nicht umarmen oder abklatschen? Und, Gott oder wer immer bewahre, erst recht kein Küsschen links und rechts.
War schon so immer schwierig genug, aber nun muss man beim Begrüßen auch noch an die Schweinegrippe denken. Ich denke aber, ich werde immer noch den meisten Freunden eine ordentliche Umarmung anbieten. Werde aber auch darauf gefasst sein, mal auf meinem Hosenboden zu landen, falls mich jemand mal aus Sicherheitsgründen zurückstösst.
Soll einfach auch schon helfen, beim Husten die Hand vor den Mund zu halten. Aber die Keime fliegen bis zu 5m weit und können auch noch einen ganzen Tag auf einer Tastatur oder einem Hörer überleben. Da ist man nirgends mehr sicher. Soll ich morgen überhaupt vor die Tür gehen?
Zumindest sollte ich jetzt wieder an meine 1Uhr-Grenze denken, um einen halbwegs geregelten Tagesablauf zu ermöglichen.
Dann werde ich mal hier zum Ende kommen, denn sicherlich hilft auch ausreichend Schlaf um sich vor der SChweinegrippe zu schützen.
Interessant war auch der Artikel zum Thema "Schuldige finden" - ist aber auch auf Englisch.
Ganz zum Schluss möchte ich noch auf ein nettes Video der Waliser Polizei hinweisen. Schnell mal ein Vier-Minuten-Filmchen gedreht, um zu zeigen, wie gefährlich das Simsen am Steuer ist. Können aber eh nur Frauen, Männer haben da schon Probleme mit Multitasking.
So, dann muss ich jetzt die letzten Minuten noch der Zahnpflege widmen.
Over'n'out.
Soll ja ganz gefährlich sein. Meinen die einen.
Alles nur reine Panikmache der Pharmaindustrie, damit die einen ordentlich Schnitt beim Medikamenteverkauf machen.
Unsere Regierung lässt für die eine Hälfte der Bevölkerung die Kassen zahlen, hat aber keine Ahnung, wie dann die Finanzierung für den Rest geregelt ist.
Meiner Meinung nach einfach einen Apfel mehr essen und versuchen, die eigenen Abwehrkräfte zu stärken. Hab ich heute gemacht, bin Rad gefahren, hatte Gurke, Paprika, Apfel, Molkedrink und Spezialsalat bei Claudi.
Hände habe ich auch ganz oft gewaschen, das soll auch schon helfen.
Schon lustig, was für Probleme sich ergeben. Wie soll man nun die Leute richtig begrüßen? Habe schon von Ämtern gelesen, die werben: "Wir geben Ihnen nicht die Hand, aber wir schenken Ihnen ein Lächeln."
Und auch die NY-Times hat sich hier mit der ganzen Problematik beschäftigt. Ist es unhöflich, eine angebotene Hand abzulehnen und sollten wir uns nicht umarmen oder abklatschen? Und, Gott oder wer immer bewahre, erst recht kein Küsschen links und rechts.
War schon so immer schwierig genug, aber nun muss man beim Begrüßen auch noch an die Schweinegrippe denken. Ich denke aber, ich werde immer noch den meisten Freunden eine ordentliche Umarmung anbieten. Werde aber auch darauf gefasst sein, mal auf meinem Hosenboden zu landen, falls mich jemand mal aus Sicherheitsgründen zurückstösst.
Soll einfach auch schon helfen, beim Husten die Hand vor den Mund zu halten. Aber die Keime fliegen bis zu 5m weit und können auch noch einen ganzen Tag auf einer Tastatur oder einem Hörer überleben. Da ist man nirgends mehr sicher. Soll ich morgen überhaupt vor die Tür gehen?
Zumindest sollte ich jetzt wieder an meine 1Uhr-Grenze denken, um einen halbwegs geregelten Tagesablauf zu ermöglichen.
Dann werde ich mal hier zum Ende kommen, denn sicherlich hilft auch ausreichend Schlaf um sich vor der SChweinegrippe zu schützen.
Interessant war auch der Artikel zum Thema "Schuldige finden" - ist aber auch auf Englisch.
Ganz zum Schluss möchte ich noch auf ein nettes Video der Waliser Polizei hinweisen. Schnell mal ein Vier-Minuten-Filmchen gedreht, um zu zeigen, wie gefährlich das Simsen am Steuer ist. Können aber eh nur Frauen, Männer haben da schon Probleme mit Multitasking.
So, dann muss ich jetzt die letzten Minuten noch der Zahnpflege widmen.
Over'n'out.
Dienstag, 8. September 2009
Was will ich eigentlich gerade?
Mmh, wirklich schwer zu sagen.
Fühl mich wie ein angelutschtes Pfefferminzbonbon, irgendwie lasch und gerade zu nichts wirklich zu gebrauchen.
Kopfweh, im Knie drückt's und die Augen flackern.
Ob da wohl die einfache Medizin der Frischluft hilft?
Aber zurück zum "Was will ich?"
Einfach die mir gegebene Zeit genießen und sinnvoll verbringen.
So einfach und so schwer.
Dann werde ich wohl einfach noch ein bisschen dem ollen Kurte folgen.
Das Ideal
von Kurt Tucholsky
Ja, das möchste:
Eine Villa im Grünen mit großer Terrasse,
vorn die Ostsee, hinten die Friedrichstraße:
mit schöner Aussicht, ländlich-mondän,
vom Badezimmer ist die Zugspitze zu sehn -
aber abends zum Kino hast dus nicht weit.
Das Ganze schlicht, voller Bescheidenheit:
Neun Zimmer, - nein, doch lieber zehn!
Ein Dachgarten, wo die Eichen drauf stehn,
Radio, Zentralheizung, Vakuum,
eine Dienerschaft, gut gezogen und stumm,
eine süße Frau voller Rasse und Verve -
(und eine fürs Wochenend, zur Reserve) -,
eine Bibliothek und drumherum
Einsamkeit und Hummelgesumm.
Im Stall: Zwei Ponies, vier Vollbluthengste,
acht Autos, Motorrad - alles lenkste
natürlich selber - das wär ja gelacht!
Und zwischendurch gehst du auf Hochwildjagd.
Ja, und das hab ich ganz vergessen:
Prima Küche - erstes Essen -
alte Weine aus schönem Pokal -
und egalweg bleibst du dünn wie ein Aal.
Und Geld. Und an Schmuck eine richtige Portion.
Und noch ne Million und noch ne Million.
Und Reisen. Und fröhliche Lebensbuntheit.
Und famose Kinder. Und ewige Gesundheit.
Ja, das möchste!
Aber, wie das so ist hienieden:
manchmal scheints so, als sei es beschieden
nur pöapö, das irdische Glück.
Immer fehlt dir irgendein Stück.
Hast du Geld, dann hast du nicht Käten;
hast du die Frau, dann fehln dir Moneten -
hast du die Geisha, dann stört dich der Fächer:
bald fehlt uns der Wein, bald fehlt uns der Becher.
Etwas ist immer.
Tröste dich
Jedes Glück hat einen kleinen Stich.
Wir möchten so viel: Haben. Sein. Und gelten.
Dass einer alles hat:
das ist selten.
Kurt Tucholsky, deutscher Schriftsteller, 1890 - 1935
Fühl mich wie ein angelutschtes Pfefferminzbonbon, irgendwie lasch und gerade zu nichts wirklich zu gebrauchen.
Kopfweh, im Knie drückt's und die Augen flackern.
Ob da wohl die einfache Medizin der Frischluft hilft?
Aber zurück zum "Was will ich?"
Einfach die mir gegebene Zeit genießen und sinnvoll verbringen.
So einfach und so schwer.
Dann werde ich wohl einfach noch ein bisschen dem ollen Kurte folgen.
Das Ideal
von Kurt Tucholsky
Ja, das möchste:
Eine Villa im Grünen mit großer Terrasse,
vorn die Ostsee, hinten die Friedrichstraße:
mit schöner Aussicht, ländlich-mondän,
vom Badezimmer ist die Zugspitze zu sehn -
aber abends zum Kino hast dus nicht weit.
Das Ganze schlicht, voller Bescheidenheit:
Neun Zimmer, - nein, doch lieber zehn!
Ein Dachgarten, wo die Eichen drauf stehn,
Radio, Zentralheizung, Vakuum,
eine Dienerschaft, gut gezogen und stumm,
eine süße Frau voller Rasse und Verve -
(und eine fürs Wochenend, zur Reserve) -,
eine Bibliothek und drumherum
Einsamkeit und Hummelgesumm.
Im Stall: Zwei Ponies, vier Vollbluthengste,
acht Autos, Motorrad - alles lenkste
natürlich selber - das wär ja gelacht!
Und zwischendurch gehst du auf Hochwildjagd.
Ja, und das hab ich ganz vergessen:
Prima Küche - erstes Essen -
alte Weine aus schönem Pokal -
und egalweg bleibst du dünn wie ein Aal.
Und Geld. Und an Schmuck eine richtige Portion.
Und noch ne Million und noch ne Million.
Und Reisen. Und fröhliche Lebensbuntheit.
Und famose Kinder. Und ewige Gesundheit.
Ja, das möchste!
Aber, wie das so ist hienieden:
manchmal scheints so, als sei es beschieden
nur pöapö, das irdische Glück.
Immer fehlt dir irgendein Stück.
Hast du Geld, dann hast du nicht Käten;
hast du die Frau, dann fehln dir Moneten -
hast du die Geisha, dann stört dich der Fächer:
bald fehlt uns der Wein, bald fehlt uns der Becher.
Etwas ist immer.
Tröste dich
Jedes Glück hat einen kleinen Stich.
Wir möchten so viel: Haben. Sein. Und gelten.
Dass einer alles hat:
das ist selten.
Kurt Tucholsky, deutscher Schriftsteller, 1890 - 1935
Vergesst Bill Gates!
Und wieder ein neuer Beitrag in unserer Reihe "Wissen, was uns plötzlich über den Bildschirm läuft"
Der amerikanischer Computerwissenschaftler Jon Postel (1943 - 1998) gilt als Erfinder des Internets. Als Student entwarf Jon Postel in den 60er Jahren für das U.S.-Verteidigungsministerium das sogennante ARPAnet (Advanced Research Project Agencies Network). Dieses elektronische Forschungsnetzwerk sowie das Nachfolgesystem, das Internet, wurde von ihm konzeptioniert und maßgeblich aufgebaut. 1998 starb er an den Folgen einer Herzoperation.
Posten wir daher unsere Einträge?
PS:
Schönes Wetter draußen, warum bin ich drinnen?
Der amerikanischer Computerwissenschaftler Jon Postel (1943 - 1998) gilt als Erfinder des Internets. Als Student entwarf Jon Postel in den 60er Jahren für das U.S.-Verteidigungsministerium das sogennante ARPAnet (Advanced Research Project Agencies Network). Dieses elektronische Forschungsnetzwerk sowie das Nachfolgesystem, das Internet, wurde von ihm konzeptioniert und maßgeblich aufgebaut. 1998 starb er an den Folgen einer Herzoperation.
Posten wir daher unsere Einträge?
PS:
Schönes Wetter draußen, warum bin ich drinnen?
Schön, solche Sachen auch zu wissen
Adynaton
(grch. Unmögliches)
Ein "Adynaton" ist eine rhetorische Figur, bei der der Begriff des Unmöglichen umschrieben wird. Das, was als unmöglich betrachtet wird, wird in Bezug zu einer Unmöglichkeit in der natürlichen Ordnung oder in feststehenden Bräuchen gesetzt.
Das "Adynaton" dient der Steigerung, der Bekräftigung und der Nachdrücklichkeit, wie zum Beispiel: "Es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr gehe, als dass ein Reicher ins Reich Gottes komme." (Matthäus 19, 24).
Nun denn, jetzt lasst uns mal alle schöne Adynata (musste extra die Pluralform nachschauen) finden.
"Es ist leichter, dass Regen nach oben fällt, als dass man Mathematikbücher wirklich lesen kann!!"
Und ihr?
(grch. Unmögliches)
Ein "Adynaton" ist eine rhetorische Figur, bei der der Begriff des Unmöglichen umschrieben wird. Das, was als unmöglich betrachtet wird, wird in Bezug zu einer Unmöglichkeit in der natürlichen Ordnung oder in feststehenden Bräuchen gesetzt.
Das "Adynaton" dient der Steigerung, der Bekräftigung und der Nachdrücklichkeit, wie zum Beispiel: "Es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr gehe, als dass ein Reicher ins Reich Gottes komme." (Matthäus 19, 24).
Nun denn, jetzt lasst uns mal alle schöne Adynata (musste extra die Pluralform nachschauen) finden.
"Es ist leichter, dass Regen nach oben fällt, als dass man Mathematikbücher wirklich lesen kann!!"
Und ihr?
Dienstag, 25. August 2009
Musiktipp
Auf der Webseite von Intro gibt's jeden Monat kostenlos immer 6-7 Lieder zum Download. Letzten Monat waren Maximo Park und Auletta dabei, die auch auf dem Highfield gespielt haben.
Und diesen Monat sind u.a. Karpatenhund und Cats on Fire dabei.
Leider hab ich mir für diesen Monat den Link versaut, wer sich also die Lieder holt (man muss aber bei "iTunes" angemeldet sein), bitte mir kurz Bescheid geben, ich will sie auch noch. Danke!
Ansonsten noch vom Highfield zu empfehlen:
Panteon Rococo
Zebrahead
Veto
Und zu den Großen muss ich ja wohl nix sagen...
Und diesen Monat sind u.a. Karpatenhund und Cats on Fire dabei.
Leider hab ich mir für diesen Monat den Link versaut, wer sich also die Lieder holt (man muss aber bei "iTunes" angemeldet sein), bitte mir kurz Bescheid geben, ich will sie auch noch. Danke!
Ansonsten noch vom Highfield zu empfehlen:
Panteon Rococo
Zebrahead
Veto
Und zu den Großen muss ich ja wohl nix sagen...
Ich bin wieder hier, in meinem Revier
Wollte nur kurz vermelden, dass der liebe Herr wieder in seinem Elbflorenz eingetroffen ist.
Diese Woche gönn ich mir auch noch zum Ankommen und Sortieren der eigenen Sachen sowie der Volleyballtermine und dann soll's ab nächster Woche mit Lernen losgehen.
Daher werde ich auch nicht nach Schottland fliegen und auch nicht zum Zelten mit Freunden fahren - manchmal muss man da "hart" bleiben ;-)
Aber ich habe ja wieder mehr vom Tag, Tagesablauf wurde beim Sommercamp in Nentershausen wieder normalisiert.
Kann noch nicht sagen, ob ich hier nochmal was zu den fast 5 Wochen Kinderbändigung schreibe, denn vieles konnte ich ja im Freundeskreis gestern im Alaunpark erzählen.
Und Highfield war einfach auch wie im Rausch, da könnte ich paar Bands weiterempfehlen, aber was soll ich denn über drei Tage Zelten mit fast 25.000 anderen Menschen erzählen?
Dann liebe im Hier und Jetzt verweilen und sich auf die aktuelle Woche konzentrieren.
Nachhilfe, Leute wiedersehen, Trainingsstart für mich und mein Knie ääh Team und Sachen sortieren.
Was für nen Plan?
Und bei euch??
Diese Woche gönn ich mir auch noch zum Ankommen und Sortieren der eigenen Sachen sowie der Volleyballtermine und dann soll's ab nächster Woche mit Lernen losgehen.
Daher werde ich auch nicht nach Schottland fliegen und auch nicht zum Zelten mit Freunden fahren - manchmal muss man da "hart" bleiben ;-)
Aber ich habe ja wieder mehr vom Tag, Tagesablauf wurde beim Sommercamp in Nentershausen wieder normalisiert.
Kann noch nicht sagen, ob ich hier nochmal was zu den fast 5 Wochen Kinderbändigung schreibe, denn vieles konnte ich ja im Freundeskreis gestern im Alaunpark erzählen.
Und Highfield war einfach auch wie im Rausch, da könnte ich paar Bands weiterempfehlen, aber was soll ich denn über drei Tage Zelten mit fast 25.000 anderen Menschen erzählen?
Dann liebe im Hier und Jetzt verweilen und sich auf die aktuelle Woche konzentrieren.
Nachhilfe, Leute wiedersehen, Trainingsstart für mich und mein Knie ääh Team und Sachen sortieren.
Was für nen Plan?
Und bei euch??
Montag, 6. Juli 2009
Wer einmal anfängt zu schweigen, dem fällt es mit der Zeit immer schwerer wieder zu sprechen.
Mit diesen Worten will ich mich mal aus dieser "kleinen" Schweigepause in meinem Blog zurückmelden.
Ich denke aber, dass die meisten Leute, die dies hier überhaupt noch verfolgen, sowieso genug von mir gehört haben. Heute hat es mich aber mal wieder erfasst, dieses Gefühl etwas zu veröffentlichen. Denn ich bin wieder auf ein paar weise Worte gestoßen, die ich auf diesem Wege weitergeben möchte.
Zum Einen sind da die Worte von Ludwig Wittgenstein, der sich auch zum Thema Sprache äußerte.
"Die Grenzen meiner Sprache sind die Grenzen meiner Welt."
Da, wo man sich nicht mehr ausdrücken kann, man seine Gedanken oder Wünsche nicht in Worte fassen kann oder seine Gefühle nicht artikulieren kann, stösst man auf Grenzen, an denen es einem nicht mehr möglich ist, sich anderen mitzuteilen.
Aber ganz so philosophisch sollte es nicht schon wieder werden.
Und auch der nächste Ausspruch ist weniger eine Widerspiegelung meiner Gefühlswelt, sondern eher eine weitere Kostbarkeit aus dem Zitatenfundus, die mal wieder an die Luft muss.
Der große Aristoteles meinte einst erkannt zu haben:
"Jeder kann wütend werden, das ist einfach. Aber wütend auf den Richtigen zu sein, im richtigen Maß, zur richtigen Zeit, zum richtigen Zweck und auf die richtige Art, das ist schwer."
Also sollte man es wohl am Besten gleich lassen, wenn man keine Ahnung hat vom Wütend sein. Und wenn man es doch mal ist, hält man es mit Buddha:
"Jedem, der sich zur Wut entschließt empfehle ich, einen Termin im Kalender anzulegen - so ungefähr 5 bis 6 Std in die Zukunft. Da schreibst Du dann rein: "Wütend sein!" Und dann kümmerst Du Dich wieder um die guten, richtigen und wichtigen Sachen. Wenn der Termin dann dran ist, kannst Du Dir immer noch überlegen, ob es sich noch lohnt."
Lohnt sich wohl besonders bei vollgestopften Terminkalendern, da überlegt man sich das dann wohl zweimal.
So, kurz noch erwähnt, dass Bademeister Großmann am Samstag auf 18 Kinder und 10 Erwachsene aufgepasst hat, zumindest laut Abrissrolle. Außerdem ist die alte Heimat zwischen Sagar und Skerbersdorf immer noch wunderschön. Konnte mich davon am Wochenende bei drei Kurzradtouren immer wieder von überzeugen.
Und Beachvolleyball und Schwimmbad passen einfach super zusammen.
Buchtipp:
Jenny Downham - Bevor ich sterbe
Filmtipp:
State of Play
Lebenstipp:
Sei glücklich.
Over'n'out
Ich denke aber, dass die meisten Leute, die dies hier überhaupt noch verfolgen, sowieso genug von mir gehört haben. Heute hat es mich aber mal wieder erfasst, dieses Gefühl etwas zu veröffentlichen. Denn ich bin wieder auf ein paar weise Worte gestoßen, die ich auf diesem Wege weitergeben möchte.
Zum Einen sind da die Worte von Ludwig Wittgenstein, der sich auch zum Thema Sprache äußerte.
"Die Grenzen meiner Sprache sind die Grenzen meiner Welt."
Da, wo man sich nicht mehr ausdrücken kann, man seine Gedanken oder Wünsche nicht in Worte fassen kann oder seine Gefühle nicht artikulieren kann, stösst man auf Grenzen, an denen es einem nicht mehr möglich ist, sich anderen mitzuteilen.
Aber ganz so philosophisch sollte es nicht schon wieder werden.
Und auch der nächste Ausspruch ist weniger eine Widerspiegelung meiner Gefühlswelt, sondern eher eine weitere Kostbarkeit aus dem Zitatenfundus, die mal wieder an die Luft muss.
Der große Aristoteles meinte einst erkannt zu haben:
"Jeder kann wütend werden, das ist einfach. Aber wütend auf den Richtigen zu sein, im richtigen Maß, zur richtigen Zeit, zum richtigen Zweck und auf die richtige Art, das ist schwer."
Also sollte man es wohl am Besten gleich lassen, wenn man keine Ahnung hat vom Wütend sein. Und wenn man es doch mal ist, hält man es mit Buddha:
"Jedem, der sich zur Wut entschließt empfehle ich, einen Termin im Kalender anzulegen - so ungefähr 5 bis 6 Std in die Zukunft. Da schreibst Du dann rein: "Wütend sein!" Und dann kümmerst Du Dich wieder um die guten, richtigen und wichtigen Sachen. Wenn der Termin dann dran ist, kannst Du Dir immer noch überlegen, ob es sich noch lohnt."
Lohnt sich wohl besonders bei vollgestopften Terminkalendern, da überlegt man sich das dann wohl zweimal.
So, kurz noch erwähnt, dass Bademeister Großmann am Samstag auf 18 Kinder und 10 Erwachsene aufgepasst hat, zumindest laut Abrissrolle. Außerdem ist die alte Heimat zwischen Sagar und Skerbersdorf immer noch wunderschön. Konnte mich davon am Wochenende bei drei Kurzradtouren immer wieder von überzeugen.
Und Beachvolleyball und Schwimmbad passen einfach super zusammen.
Buchtipp:
Jenny Downham - Bevor ich sterbe
Filmtipp:
State of Play
Lebenstipp:
Sei glücklich.
Over'n'out
Dienstag, 3. März 2009
Außenwirkung und Innenleben
Aus gegebenem Anlass wollte ich auch noch erwähnen:
Manche meiner Sprüche klingen arrogant, bin es aber eigentlich nicht.
Bin für Kritik zu haben, aber über der Gürtellinie und wenn sie auch für Rückfragen offen ist.
Mag Weixdorf, nicht nur Claudi, sondern alle.
Auch meine Fische, da besonders die Jugend.
Versuche zu merken, wann ich übertreibe oder andere verletze, aber bin auch da für Hinweise offen. Besser Hinweise als Gegenangriffe.
Mach mal gern den Clown. Will ja, dass es allen gut geht in meiner Idealwelt. Würde manchmal aber auch gern Pause von der Rolle machen.
Will gern aus glücklichen Momenten ein glückliches Leben machen.
Quatsche gern, kann aber auch ruhig sein, zuhören, Dinge für mich behalten, am Besten, wenn es mir gesagt wird.
Und ja, ich will diese Welt wohl auch ein bisschen verbessern, aber lese dann auch bald "Nein sagen"
Im Moment weiß ich nicht, wo ich sein will und danke, wenn ihr euch um mich sorgt, aber sorgt euch nicht, gibt schlimmere Dinge auf der Welt.
Weiß nicht, warum ich das jetzt schreibe, aber denke wohl manchmal darüber nach.
Manche meiner Sprüche klingen arrogant, bin es aber eigentlich nicht.
Bin für Kritik zu haben, aber über der Gürtellinie und wenn sie auch für Rückfragen offen ist.
Mag Weixdorf, nicht nur Claudi, sondern alle.
Auch meine Fische, da besonders die Jugend.
Versuche zu merken, wann ich übertreibe oder andere verletze, aber bin auch da für Hinweise offen. Besser Hinweise als Gegenangriffe.
Mach mal gern den Clown. Will ja, dass es allen gut geht in meiner Idealwelt. Würde manchmal aber auch gern Pause von der Rolle machen.
Will gern aus glücklichen Momenten ein glückliches Leben machen.
Quatsche gern, kann aber auch ruhig sein, zuhören, Dinge für mich behalten, am Besten, wenn es mir gesagt wird.
Und ja, ich will diese Welt wohl auch ein bisschen verbessern, aber lese dann auch bald "Nein sagen"
Im Moment weiß ich nicht, wo ich sein will und danke, wenn ihr euch um mich sorgt, aber sorgt euch nicht, gibt schlimmere Dinge auf der Welt.
Weiß nicht, warum ich das jetzt schreibe, aber denke wohl manchmal darüber nach.
Jetzt wird's langsam bunt
Zeitung lesen

Ich kann es einfach nicht. Wirklich. Geht nicht.
Krieg es einfach nicht hin, eine Tageszeitung "normal" zu lesen. Hol da auch gern mal aus, denn is ja noch nicht so spät...
Früher, also ich war jung, da sagte meine Mutter mal zu mir: "Als ich in deinem Alter war, habe ich immer die wichtigsten Artikel aus der Zeitung gesammelt."
Hätte sie damals geahnt, was sie mit diesem Satz anrichtet, hätte sie wahrscheinlich einfach weiter in der Zeitung geblättert und mich dort in Ruhe gelassen, wo ich war (wird wohl vor dem Fernseher gewesen sein)
Nun ja, gesagt ist gesagt, aber woher weiß der kritische Mensch, was die WICHTIGEN Artikel sind?
Haben in der Schule nun mal gelernt, dass das nicht immer die mit der größten Überschrift oder dem schönsten Bild sind. Blöd, musste alle mal anlesen. Musste aber auch Zeit zu haben. Als ich dann beim Bund war, mussten meine Eltern immer die Zeitung von der Woche/ den Wochen aufheben und ich habe sie dann mitgenommen. War bloss eine harmlose Sächsische Zeitung. Aber dann habe ich da auch im Büro angefangen und nach Dienstschluss meist "Die Welt" mitgenommen. Mit der Zeit wurde aus dem 4er-Zimmer eine 2er-Stube und ich hatte einen Spind nur für meine Zeitung. Doch irgendwann kam die unvermeidbare Stubeninspektion und ich musste den Schrank ausmisten. Nochmal gutgegangen.
Dann Wohnheim. Weiter SZ. Und dann ein Stipendium für "Die Welt". Für zwei Jahre. Und nicht viel mehr Zeit. Aber man kann Zeitungen so schön stapeln.
Als ich dann auszog, musste ich vier- oder fünfmal zum Papiercontainer. Und immer Arme laaaang ausgestreckt und Kinn oben drauf, kann ja reichlich tragen. Wenige Exemplare der Zeitungen waren über drei Jahre alt. Aber ich habe auch eine Sprüchesammlung, und in jeder Zeitung kann ein guter Spruch stecken!
Nun ja, hatte's eingesehen. Immer mal wieder höchstens ein Probeabo genommen und dann Zeitungen auch versucht, öfters wegzuschmeissen. Oft umziehen hilft da auch sehr viel!
Wie komme ich aber aktuell wieder darauf?
Habe nun schon zum zweiten Mal innerhalb von wenigen Monaten (oder Wochen, irgendwie rast die Zeit immer noch oder schon wieder so) ein Probeabo der Süddeutschen Zeitung. Ist nun nicht irgendeine Zeitung. Manche Seiten sind zum Glück nicht so interessant, so München und so, aber Feuilleton, Sport und Politik sind doch immer sehr interessant. Letzten Samstag lief eigentlich mein Probeabo aus, hatte Samstag auch keine Zeitung im Kasten.
Aber heute, ich gehe 12Uhr so nichtsahnend auf dem Weg zur Nachhilfe am Briefkasten vorbei, liegt da doch wieder ein Exemplar im Briefkasten. Gut, denkt sich der Herr, liest gern im Bus bzw. kannst das, nix mit übel werden und so, da kannst auch die aktuelle Zeitung mal wieder lesen, denn fährst heute ja viel Bus.
Okay, montags hat die SZ (jetzt hier für Süddeutsche Zeitung, geneigte Leser, obwohl wir in Sachsen sind) einen englischen Teil aus gesammelten Beiträgen der New York Times. Gut, den hab ich schon mal zur Seite gelegt, kann ich später für Nachhilfe nehmen. Dann fangen wir mal bisschen an mit Lesen. Och, umsteigen, na gut, weiter.
Und wie liest der Herr nun wieder die Zeitung? ALLES!! Und dann noch interessante Artikel oder Adressen oder ähnliches ausreissen.
Da stand z.B. was von einem Plädoyer für Literatur , las sich gut und gleich die Adresse als Termin für später ins Handy gespeichert. Da verdient jemand Geld mit Bücher lesen und darüber schreiben. Hmm, klingt sehr interessant, könntest vielleicht auch.
Okay, zwischen den einzelnen Bussen zur Nachhilfe und so dann doch nicht so die Muse zum Lesen gehabt. Also abends hingesetzt, 21Uhr, mit Kaffee und Zeitung. Dann kam noch ein "kleiner" Anruf dazwischen, und schon war es fast Mitternacht. Jetzt aber ins Bett.
Aber ach, da sind ja noch Haufen Schnipsel. Okay, schnell noch die Bücher in die Liste eingetragen. Da war auch noch einer über ein lustiges Video.
Nun gut, das kann man sich noch schnell anschauen. Ist ja nur 9 Minuten. Hey, wirklich klasse, das Teil. Nochmal anschauen, mit Tracklist. Mensch, die Zeit vergeht.
Schon nach 1Uhr, und das nur wegen einer Zeitung. Das könntest doch den anderen auch erzählen, aber kommt mit Links bestimmt besser, und kleinen Erklärungen, warum und wieso und so. Upps, so schließt sich der Kreis.
Da hab ich noch gar nicht erwähnt, dass auch ein toller Artikel über Daniel Tammet drin stand, der hat ein neues Buch rausgebracht und sein erstes hat mir sehr gefallen und auch so scheint er ein ganz besonderer Mensch zu sein. Mal schauen, wann ich an das zweite Buch komme und ob vielleicht auch die Vier meine Lieblingszahl ist? (Insider, Artikel lesen, im Kommentar beantworten ;-) )
Oder gesagt, dass es auch in der SZ tolle Bilder gibt!
Aber das sieht man ja...
...
... oder auch langsam nicht mehr, also "Gute Nacht" (Mir ist klar,tralala)
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