Freitag, 25. April 2008

... und ich dachte, ich wäre schon aktiv!!

Hab ja schon fast angenommen, ich wäre mit fast 10 Einträgen im Monat aktiv und daher auch fast schon nervig, aber es geht immer schlimmer.

Geht mal zum Shopblogger , der gute Mensch hat allein gestern so viele Posts wie ich bisher im April, 9 Stück!!

Heute auch schon wieder sieben und der Tag ist noch nicht zu Ende!!

Tja, euch fehlen wahrscheinlich immer noch die Berichte zur Rundreise, na gut, dann geht's heute eben nicht mehr vor die Tür...

Freitag, 18. April 2008

Pause und Post

Hey Leutz,

hab euch ne Woche in Ruhe gelassen, tolles Gefühl oder habt ihr mich schon vermisst?
Bin ja gerade eine Woche in Deutschland, daher hab ich den Blog etwas vernachlässigt, da die meisten Leute, die diese Zeilen hier lesen, mich ja mal wieder in (reichlich) Fleisch und Blut erlebt haben ;-)

War schön, ein paar von euch wieder zu treffen.
Die Bilder und textlichen Ergänzungen zu meiner Rundfahrt in Schottland (!1700 km!) gibt es ab nächster Woche, ist ja dann nur eine zweiwöchige Verzögerung... Kann eben auch ohne virtuell :-)

Und was lief nun so in meiner deutschen Woche?!
Gleich am Sonntag erst ein neues Kartenspiel gelernt (noch ein Grossi-Ding) und dann viel lieben Besuch am Abend. Montag reichlich Kaffee und quatschen und Mini-Tour mit Uwe, Dienstag dann Tour früh auswerten ( ;-) ) und nachmittags auf den neuesten Rasselbandestand gebracht. Fischessen am Abend dann weniger erfolgreich...
Mittwoch 270 Ferienhefte in Briefe getütet und abends ordentlich den Volleyball bearbeitet - 20 Leute bilden eine gute Trainingsmeute!
Gestern dann reichlich Schrauben und Nägel sortiert - Teilnahme an der Fliessbandstudie unserer Psychologen, mindestens 2000 von den kleinen Biestern bearbeitet, ich kleiner Robo.
Netter Abend dann mit Peggy, Nicole und Benny und die Leute vom Lidl an der Ecke kennen mich auch wieder ("Wir brauchen noch etwas zu trinken!", "Und Butter!", "Achja, Majoran habt ihr auch nicht.")
Heute dann Abfahrt zum Familienwochenende - 40.Geburtstag auf'm Dorf, wir alle wissen, was kommt.

Soweit also zu meiner Pause in Deutschland.
Und was den zweiten Titel betrifft, ja genau, Post - wer bis Ende April an meine email-Adresse seine aktuelle Anschrift schickt, bekommt eine Originalpostkarte aus Schottland, mit richtig viel Schrift oben von mir. Ehrenwort!!
Als kleine Ausrede für bisherige Versäumnisse, als Dankeschön an alle Blogleser und als Belohnung für's bis Zum-Ende-Lesen.
Und zur Evaluation der Lesermenge :-p

Iki

MG

Donnerstag, 10. April 2008

Glasgow²

Jepp, jetzt hat's der Big MG raus. Und statt Text lesen muss man sich jetzt seine Bilder ansehen.
Mensch, erst nen Blog, dann mit Bilder und jetzt sogar Alben, fängt der etwa an die Technik zu beherrschen?
Keine Angst, steh schon vor dem nächsten Problem, wenn ich über die Route unser kleinen Rundreise berichten will, so mit Bilder bearbeiten und die Strecke in ne Karte eintragen. Aber immer langsam mit den schießfaulen Preussen (na, wer kennt die Redewendung dazu?)

Okay, also am Sonntag nochmal Glasgow. Über das Wetter hatte ich ja schon eher berichtet, was gibt's noch zum Tag zu sagen.
Wie dem Album zu entnehmen ist, erst Necropolis bewandert, dann die Kathedrale erkundet, Pinkelpause im St. Mungo Museum für Religion und Glauben.
Danach Polizeimuseum, mit den zwei Mitarbeitern nett geplauscht und für meinen Onkel sogar alle ausländischen Münzen der letzten zwei Jahre erhalten - diese gastfreundlichen Schotten.
Durch People's Green dann am Clyde (der Fluß in Glasgow) entlang zum St. Enoch Einkaufszentrum. Fast-Food for Lunch, dann hopp, hopp ins Auto. Soweit es mein Gedächtnis zulässt, sind wir dann am Firth of Clyde (Meeresarm, Mündungsgebiet des Clydes) immer lang durch Port Glasgow, Greenock, Gourock, Largs, runter bis Irvine und dann rüber nach Kilmarnock (Plan)

Dann letzter Souvenirkauf im ASDA von Kilmarnock (tolle CDs mit schottischer Musik, Scottish Breakfast, schottische Nutella und Marmelade und, ich glaube, auch ne Flasche Whisky).

Abends dann den weiter unten zu findenden Vortrag verfasst.
Und dann, nach Ablieferung am Flughafen, fing am Montag die freie Woche mit Auto an.

Dazu bald mehr.

Glasgow Bustour

Okay, langsam hab ich nun doch alle Hauptattraktionen der Busfahrt gesehen und fand's auch ganz toll.
Damit ich aber niemanden mit Einzelheiten langweile, hier eine grobe Zusammenfassung der Bustour vom letzten Samstag. Tour


Und das Ganze wird abgerundet von einem kleinen Abstecher ins Küstenstädtchen Ayr und einer der Hauptattraktionen in meinem schönen Örtchen Kilmarnock - Dean Castle.

Dann viel Spaß, werde versuchen Fragen mit Antworten zu kombinieren.

Montag, 7. April 2008

Wetter, Wetter, Wetter

Was das Thema angeht, bin ich Sonntag früh aufgewacht und es schneite und alles war weiß.
Nach ausführlichem schottischen Frühstück (Black Pudding, Sausages und Square Sausage - mein Onkel wollte mal probieren) war alles wieder geschmolzen. Dann ziemlich frisch, aber ganzen Tag trocken und okay für Stadttour.
Nachmittag dann Fahrt entlang dem Firth of Clyde, Port of Glasgow, Greenock, Gourock, Largs, Irvine und was soll ich sagen - Gefahr für einseitigen Sonnenbrand.
Zum Beweis gibt's wieder ein Bildchen.

Nur so nebenbei, waren heute auch im Polizeimuseum in Glasgow, da wird auch noch an die alte DDR erinnert...



Dort hat sich auch wieder die Gastfreundschaft der Schotten bewiesen. Die Beschriftung war zwar nur auf Englisch, dafür haben die beiden älteren Herren, die die Ausstellung betreut haben, sich angeregt mit uns unterhalten.
Wir haben uns ins Gästebuch des Museums eingetragen, der eine von beiden hat uns das Wechselgeld auf Deutsch vorgezählt und von seinem Besuch in Aschersleben in Deutschland berichtet und zum Schluss hat mein Onkel, der Münzen sammelt, alle ausländischen Münzen erhalten, die so im Laufe der letzten zwei Jahre in die Spendenbox geworfen wurden.

Fazit: Schotte nett, alle glücklich.

Over'n'out
Morning calls in 4 hours.

PS:
Zweck des Eintrags - schottisches Wetter ist extrem wechselhaft!! Endlich hab ich zur Belohnung meinen ersten kleinen Schnupfen...

Was mein Cousin so in Schottland gesehen hat bzw. ich ihm erzählt habe

Schottland – eine stolze Nation

Vortrag

Was ich erlebt habe

In den so genannten Pubs (Gaststätten) gibt es Regeln wie z.B.

- keine Hunde,

- keine Fußballtrikots,

- Rauchen verboten und

- es gibt eine Sperrstunde.

Dies bedeutet, dass eine halbe Stunde vor Thekenschluss der Barmann eine Glocke läutet und dann ruft: „Last Call“ (letzte Bestellung).

Im Straßenverkehr fahren die Autos auf der linken Seite und der Fahrer sitzt auf der rechten Seite. Ich denke, dass es in Schottland mehr Kreisverkehre als in Deutschland gibt.

Supermärkte, z.B. ASDA und TESCO, sind sehr groß. Manche haben 24h geöffnet und das jeden Tag die Woche, also auch Sonntag. Man kann Kleidung, Bücher, CDs, Spielzeug und Lebensmittel in so einem Supermarkt kaufen. Bezahlt wird mit Pfund und Pence.

Der Schottenrock ( Kilt)

Der Schottenrock, der auch Kilt genannt wird, hat verschiedene Farben bei den Highlandern. Jeder Clan (größerer Familienverband) hat unterschiedliche Karomuster und –farben, die Tartan genannt werden. Der ursprüngliche, schottische Kilt ist mindestens 3 Meter lang und wird um Hüfte und Schulter gewickelt. Im Krieg hatten Schotten keine Unterhosen an, weil sie in den Pausen ihre Toilettengeschäfte schneller erledigen konnten.

So, wie der Kilt heute aussieht, entstand er zum Anfang des 19. Jahrhunderts, weil immer mehr Schotten in großen Städten in England an Maschinen arbeiteten und sich durch ihre langen Kilts verletzten oder sogar starben . Ein englischer Unternehmer hat dann einfach die Kilts kürzer gemacht.


Der Dudelsack( Sackpfeife)

Der Dudelsack ist eines der traditionellen Instrumente der Schotten. Während der Kämpfe mit den Engländern Anfang des 19. Jahrhunderts galt der Dudelsack neben dem Gewehr als Hauptwaffe. Die Engländer wunderten sich bei Angriffen der Schotten, welche Monster solch schreckliche Töne erzeugen können.

Noch heute kann man in den Straßen von Glasgow und Edinburgh Musiker in traditioneller Tracht mit dem Dudelsack erleben.

Das Schulsystem in Schottland

In Schottland werden die Kinder schon mit 5 Jahren eingeschult. Sie gehen dann für 7 Jahre auf die Primary School (Grundschule). An vielen Schulen tragen die Schüler eine Uniform. Der Unterricht fängt an den meisten Schulen etwa um 9 Uhr an und geht für die älteren Schüler bis 15.30 Uhr. Die Grundschule, die ich gesehen habe, war ziemlich dreckig, denn die Schüler haben z.B. die Verpackungen ihrer kleinen Chipstüten einfach weggeschmissen. Besonders ist, dass fast alle Schüler mit dem Bus zur Schule kommen, daher gibt es kaum Fahrräder an den Schulen. In Schottland gibt es keine Zensuren von 1-6, sondern von A-E.

Highlandergames

Die Highland Games finden im Sommer in Schottland statt und zu den Wettbewerben gehören z.B. das Baumstammwerfen und das Hammerwerfen. Die Wettkämpfe werden von Dudelsackmusik begleitet. Früher waren die Highland Games ein Teil der Treffen der Highland Clans. Ich habe gelernt, dass der Wettbewerb früher für die keltischen Könige in Schottland veranstaltet wurde und die stärksten und schnellsten Männer gesucht wurden. Diese arbeiteten dann als Leibwächter oder Boten für den König.

Symbole für Schottland

Neben dem Dudelsack, dem Kilt und den Highland Games gibt es noch viele andere schottische Symbole. Eines ist natürlich der Whisky, aber es gibt auch Irn Bru, die „schottische Cola“. Sie ist das Lieblingsgetränk vieler Kinder, aber auch Erwachsener. Ich habe es probiert, es war orange und sehr süß.

Dann ist da noch Nessie oder die schottische Flagge mit einem weißen Kreuz auf blauem Untergrund. (Info für dich - Die Flagge heißt St. Andrew = Heiliger Andreas. Weil vor einer Schlacht im 9. Jahrhundert einem König der Heilige Andreas erschien und ihm den Sieg versicherte und am nächsten Tag am Himmel ein weißes Kreuz zu sehen war, ist das Andreaskreuz auf blauem Hintergrund heute Flagge Schottlands)

Ein ganz besonderes Symbol ist die Distel. Sie ist die Nationalblume von Schottland und es gibt sogar ein Lied über sie („Flower of Scotland“), das als inoffizielle Hymne von Schottland gilt. Wieder hat die ganze Sache mit den Kämpfen gegen England zu tun. Als König Edward mit seiner Armee die Schotten heimlich in der Nacht angreifen wollte, zogen sich seine Soldaten die Schuhe aus und schlichen sich zum Lager der Schotten. Kurz vorher gerieten sie aber in ein Distelfeld und sie schrieen vor Schmerz laut auf. Dies weckte die schottischen Soldaten und da sich die Engländer vor Schmerz kaum bewegen konnten, wurden sie von der viel schwächeren schottischen Armee besiegt.

Sehenswürdigkeiten in Schottland

Natürlich sind die beiden großen Städte, Glasgow und Edinburgh, tolle Ziele für einen Urlaub. In beiden Städten gibt es eine Bustour, bei der man viel über die Geschichte und wichtige Orte der jeweiligen Stadt erfährt.

In Glasgow habe ich z.B. die Kathedrale gesehen, bin über den George Square gelaufen und bin einmal die komplette Runde mit dem Bus gefahren.

Dabei habe ich auch einen Berg hinter der Kathedrale bestiegen, der sich „Stadt der Toten“ (Necropolis) nennt. Eigentlich heißt der Berg „Grauer Fels“ (Grey Rock), aber er wurde viele Jahrhunderte als Friedhof genutzt und es gibt viele interessante Steine zu sehen und außerdem hat man eine schöne Aussicht über Glasgow.

Die Burg in Edinburgh ist eine der Hauptattraktionen in Schottland, aber auch die in Stirling soll sehr schön sein. Dort befindet sich auch das Denkmal zu Ehren von William Wallace, dem großen schottischen Freiheitskämpfer.

Die Highlands sind riesige Berge. Dort befindet sich auch Ben Nevis, der mit 1344m der höchste Berg Schottlands und gleichzeitig auch von ganz Großbritannien ist.

Eine Besonderheit sind auch die Seen in Schottland, die hier nicht „Lake“ sondern „Loch“ heißen. In einem von ihnen, Loch Ness, soll das schottische Ungeheuer Nessie wohnen.

Schottland hat aber auch eine schöne Küste und an der Westküste Schottlands bin ich mit dem Auto lang gefahren. Ich bin durch solch „komische“ Städte wie Gourock, Greenock und Largs gefahren.

Außerdem gibt es sehr viele Inseln in Schottland, die man nur mit der Fähre erreicht und auf manchen von diesen Inseln wird dann neben Englisch auch noch Gälisch gesprochen. Das ist eine alte nordische Sprache.

Sport

Ich habe schon bei den Pubs erzählt, dass man keine Fußballtrikots tragen darf. Ein Grund dafür ist die Feindschaft zwischen den beiden Clubs in Glasgow – Celtic Glasgow und Glasgow Rangers. Ursprünglich waren diese beiden Clubs streng nach Religion getrennt, Celtic für die Katholiken und Rangers für die Protestanten (Evangeliken). In einem Museum habe ich ein T-Shirt gesehen, dass sich über einen Spieler lustig gemacht hat, der für beide Mannschaften gespielt hat, denn das haben nur sehr wenige gemacht.

Diese Saison werden wohl die Rangers gewinnen.

Außerdem spielt man in Schottland auch noch Rugby, was eine Mischung aus Fußball und American Football ist, aber natürlich ohne Schutzkleidung gespielt wird.

Golf ist auch fast Nationalsport in Schottland. Es gibt sehr viele Golfplätze und es ist auch nicht so teuer wie in Deutschland. In St Andrews wurden Dokumente gefunden, die von Golf sprechen und mehr als 450 Jahre alt sind und dort gibt es auch den ältesten noch aktiven Golfclub. Das Golf spielen und Fußball waren in Schottland von 1457 bis 1502 verboten, da man sich im Krieg mit England befand und die Bevölkerung Bogen schießen üben sollte.

Erfindungen

Alexander Graham Bell (1847–1922), Schottland und USA - Telefon 1876

John Boyd Dunlop (1840–1921), Schottland - Autoreifen (Luftreifen) 1888

John Stenhouse (1809–1880), Schottland - Atemschutzmaske 1854

Robert William Thomson (1822–1873), Schottland - Gummireifen 1845, Füllfederhalter 1849,
Dampfkran 1850er, elektrischer Sprengstoffzünder u. a.

James Watt (1736–1819), Schottland - Verbesserung der Dampfmaschine 1765,
Patent 1769

Berühmte Personen

William Wallace Freiheitskämpfer (1297, Schlacht von Stirling Bridge)

Robert the Bruce Adliger und Freiheitskämpfer (1314, Schlacht von Bannockburn)

Franz Ferdinand Rockband

Snow Patrol Rockband

Sean Connery Schauspieler

Tony Blair Politiker

Gordon Brown Politiker

Robert Burns Schriftsteller und Dichter (Nationalschreiber)

David Coulthard Rennfahrer

Arthur Conan Doyle Schriftsteller (Autor von Sherlock Holmes)

Sir Thomas Lipton Unternehmer und Teebaron

Robert Louis Stevenson Schriftsteller (Autor von Schatzinsel und „Dr.Jekyll & Mr. Hyde“)

Paul Lambert Fußballer



Natürlich sei für die fleißigen Leser des Blogs auch noch Ian Rankin (Schriftsteller) und Billy Connolly (Komiker) genannt.

Sonntag, 6. April 2008

Die ganzen Geisterfahrer




Juchhu, die ersten 100 Meilen sind runtergerissen - langsam kommt man ins Cruise-Feeling, zumindest außerhalb von Städten auf geraden Strecken ;-)
Wieso sollte man das ganze aber auch einfach angehn?


Ging dann aber schon - nur sollte man hier dann wirklich nicht nach Instinkt reagieren.

(Flughafen-Blantyre-Kilmarnock-/-Glasgow-Ayr-Kilmarnock)

Nacht!!